33.081 Besucher erlebten einzigartiges FlairNachwuchs, Fördermittel und Baumaßnahmen prägten das Tierpark-Jahr 2018

Bereits 2017 konnten sich die Mitarbeiter des Riesaer Tierparks um Leiter Gerhard Herrmann über den besten Besucher-zuspruch der vergangenen Jahre freuen. Nun, ein Jahr später, ist der Schnitt noch einmal um 3,7 Prozent höher. So wurden 2018 insgesamt 33.081 Besucher, davon erstmals Gäste aus Finnland, verzeichnet, welche sich vom einzigartigen Flair zwischen Natur, Tradition und Geschichte inspirieren ließen.

„Der positive Trend der vergangenen Jahre hat sich somit fortgesetzt", fasst Gerhard Herrmann zusammen. „Aufgrund des langen und heißen Sommers war diese Zahl nicht unbedingt zu erwarten, aber vor allem motiviert sie uns und stimmt optimistisch für das Jahr 2019, welches bereits ordentlich begonnen hat", sagt der Tierparkleiter.

Erfolgreiche Ausstellungen und Veranstaltungen

Besonders positive Resonanz fand die jahresübergreifende Ausstellung „Sachsens Geschichte unter'm Acker". „Dies unterstreichen viele lobende Einträge in unserem Gästebuch und persönliche Gespräche mit unseren Tierparkbesuchern", sagt Herrmann. Ebenso war das 2017 überarbeitete Elbemodell von großem Besucherinteresse geprägt. Hierbei wurden die „Hungersteine" ergänzt, welche bei Niedrigwasser im Flussbett sichtbar werden und ihren Namen nach der mit Dürrezeiten in Verbindung stehenden Hungersnot erhielten. „Dies passt genau zum niederschlagsarmen Jahr 2018 und verdeutlicht die Extremsituation des Niedrigwassers in der Elbe", so Herrmann.

Eine schöne Tradition im Tierpark ist seit jeher das „OsterEierSuchen" am Ostersonntag, zu welchem trotz schlechter Wetterbedingungen 747 Besuchern von zwei „Osterhasen" begrüßt wurden. Die nächste Veranstaltung ist bereits für den 21. April datiert.

Nachwuchs und Baumaßnahmen

Neben den zwei „Osterhasen" leben aktuell 196 Tiere in 60 Arten im Riesaer Tierpark. „Somit gab es keine gravierenden Veränderungen im Bestand, allerdings konnten wir u. a. bei den Rehen, als auch bei den Mufflons und den Europäischen Feldwachteln Nachwuchs begrüßen, was das Besucherinteresse natürlich merklich weckte", sagt Gerhard Herrmann.

Zudem war die Sanierung des Holztragegerüstes im Rhesusaffengehege von enormer Wichtigkeit. „Diese längst überfällige Baumaßnahme konnte im vergangenen Jahr mit Haushaltsmitteln durchgeführt werden", sagt der Tierparkleiter. „Natürlich hoffen wir in den kommenden Jahren auf weitere kommunale Unterstützung, um geplante Investitionsmaßnahmen voranzutreiben, damit wir den Tierpark und das Kloster als Gründungsstätte unserer Stadt auch nach dem 900jährigen Stadtjubiläum weiterhin von der besten Seite präsentieren können", so Herrmann.

Beständig und positiv hat sich in den vergangenen Jahren die Wildtieraufnahmestation im Riesaer Tierpark entwickelt. Nachdem bereits 2017 Fördermittel von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt flossen, folgten 2018 noch einmal weitere 15.000 €. „Damit konnten solide Bedingungen geschaffen werden, um die Auswilderung verletzter Wildvögel nahezu optimal zu gestalten", freut sich Herrmann.

Bis zum 28. Februar hat der Riesaer Tierpark von 9.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Ab dem 1. März verlängert sich diese Zeit um eine Stunde. Mit Beginn des Monats April bis einschließlich 30. September ist der Besuch des Riesaer Tierparks wieder von 9.00 bis 18.0 Uhr möglich.

Riesa, 30.01.2019

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